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Freitag, 28. November 2008

Ärger auf dem Weihnachtsmarkt

Bei der Eröffnung des Bamberger Weihnachtsmarktes auf dem Maxplatz haben am Abend die Gegner eines Busterminals am Weidendamm demonstriert.

Plakate auf dem Rücken mit Aufschriften wie "Busterminal eine böse Bescherung"! Es ist eine etwas andere Weihnachtsstimmung auf dem Bamberg Maxplatz. Die Busterminalgegner vom Weidendamm in Bamberg haben mobil gemacht: Der Stadt Bamberg werfen sie mangelnde Bürgerbeteiligung und fehlerhafte Planung vor.

Bambergs Bürgermeister Werner Hipelius schüttelte darüber nur den Kopf und meinte, dass diese Proteste bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes unangebracht seien. Dann nahm er einen Schluck Glühwein zu sich.

Das Busterminal am Weidendamm in Bamberg soll für die Landesgartenschau 2012 errichtet werden. Kritik und Sorgen werden Oberbürgermeister Andreas Starke, die Stadträte und betroffene Anwohner demnächst in Bürgeranhörungen behandeln.

Mittwoch, 26. November 2008

Sport Bamberg - Schmankerl: Am 17. Januar gastiert der FC Bayern München in Bamberg

Bamberg (26.11.2008) - Das neue Jahr beginnt gleich mit einem Schmankerl für alle Fußballfans der Region nicht nur rund um Bamberg. Denn am 17. Januar wird der Deutsche Rekordmeister und Publikumsmagnet FC Bayern München im Volkspark zu einem Testspiel auflaufen. Mit dabei sein soll bei der Truppe von Jürgen Klinsmann alles, was Rang und Namen hat!

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten Wolfgang Heyder, Geschäftsführer der veranstaltenden Gesellschaften SABO Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH und des Veranstaltungsservice Bamberg GmbH, sowie Brose Basket Pressesprecher Thomas Meyer und Eintracht Trainer Christoph Starke der Medienwelt das Fußballhighlight des kommenden Jahres.

Der FC Bayern München wird nach einem Wintertrainingslager in Dubai Mitte Januar Halt in Bamberg machen und sich dort dem Lokalmatadoren und Regionalligisten FC Eintracht Bamberg stellen. Zuletzt war dies in den 70er Jahren der Fall, als der FC Bamberg damals eine zu erwartenden Klatsche einstecken musste. Doch für Trainer Christoph Starke spielt das Ergebnis keine Rolle, dennoch wolle man sich gesondert auf diese Partie vorbereiten. So wird die Winterpause für das Team um eine Woche verkürzt, damit man eine möglichst gute Figur gegen Weltstars wie Franck Ribery und Luca Toni machen wird. Dennoch hat die Regionalliga absoluten Vorrang und so schließt Starke eine Negativ-Beeinflussung dieses in naher Zukunft liegenden Sportspektakels aus. Für ihn zählt derzeit nur das immens wichtige Spiel am kommenden Wochenende gegen den SC Freiburg II. Ganz im Gegenteil: Er hofft, dass sich dieses Match positiv auf die Stimmung seiner Schützlinge auswirkt und man den Schwung mit ihn die Vorbereitung und damit auch in eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde nimmt.

Auch dem Trainer merkte man an, wie sehr sich der Fußballer in ihm über dieses Event freut. So bestätigte er, dass dies für seine Akteure eine einmalige Sache sei, die ihm persönlich als Spieler verwehrt blieb. Dementsprechend groß ist auch die Vorfreude im Team der Violetten."Die Spieler fragten zuerst, ob dies ein Witz sei, aber danach war es das Thema der Woche," berichtete Christoph Starke.

Den Kontakt zum FC Bayern stellte der Veranstalter, die SABO Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH, in Person von Geschäftsführer Wolfgang Heyder her. Dieser steht seit knapp zwei Jahren in Kontakt zu Andreas Jung, dem Marketing-Chef der Bayern, was die ersten Steine ins Rollen brachte. Für Heyder stehe der finanzielle Aspekt dieser Aktion weniger im Vordergrund. Vielmehr wollte er etwas für Bamberg auf die Beine stellen, was ihm sicherlich gelungen ist. So rechnen die Veranstalter mit einer Kulisse von bis zu 16.000 Zuschauern im neu renovierten Bamberger Volksparkstadion. Garantieren soll dies eine vertragliche Regelung, in dem der FC Bayern zusicherte mit dem besten Aufgebot anzureisen. Und Eintracht-Trainer Starke bringt es auf den Punkt: „Wenn sich ein Sportfan dies entgehen lässt, dann ist er selbst schuld!" Hinderlich hierbei könnten aber die satten Eintrittspreise sein. Hier muss der Fan schon ordentlich in die Tasche greifen. So kostet der normale Stehplatz 25 Euro, 16 Euro zahlen Jugendliche. 40 Euro zahlt, wer auf der neuen Tribüne sitzen will. V.I.P.s, denen man ein Meet & Greet versprechen kann, müssen 90 Euro berappen. Karten gibt es insbesondere an den Vorverkaufsstellen den Medienpartners Fränkischer Tag.

Die Gründe dieser recht satten Eintrittsgelder liegen jedoch nicht an der Geldgier der Veranstalter. Vielmehr sieht man das Matcg beim FC Bayern nicht als Benefizveranstaltung an und so müsse man die üblichen Antrittsgelder bezahlen (welche laut Vertrag nicht öffentlich gemacht werden dürfen). Auch über eine Gage des Regionalligisten werde derzeit verhandelt. Zudem will man sich an diesem Tag von seiner besten Seite zeigen und einen passenden Rahmen für diese Veranstaltung bieten, was ebenfalls recht kostenintensiv sein dürfte. Doch nicht nur der Sportfan wird von diesem Event profitieren. So werden von jedem Ticket ein Euro zu je einem Drittel an den Zirkus Giovanni, die Lebenshilfe und eine Kinderkrebsklinik aufgeteilt werden.

Ebenfalls stehen die Veranstalter derzeit in Kontakt zu zwei Fernsehsendern, die bereits Interesse an einer Liveübertragung bekundet haben. Und die Chancen für ein tatsächliches Ausstrahlen stehen nicht schlecht, zumal man in der fußballfreien Zeit einen FC Bayern ja auch nicht tagtäglich vor die Linse bekommt. Alles in allem steht somit einem tollen Fußballerlebnis nichts mehr im Wege, außer vielleicht der Geldbeutel des ein oder anderen Fußballfans. Doch es kommt ja noch der Weinhachtsmann. Vielleicht kann man Tickets auf die Wunschliste mit aufnehmen!

Das Bild zeigt Bambergs Trainer Christoph Starke und Veranstaltungsmanager Wolfgang Heyder.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Quartier an der Stadtmauer Bamberg - Modellpräsentation auf der Immobilienmesse Expo Real in München

BAMBERG/MÜNCHEN (PM) - Gemeinsam mit Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, und Konrad Gottschall, Direktor der Sparkasse Bamberg, präsentierte Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Multi Development Germany GmbH, im Rahmen der Expo Real 2008 in München am Montag (6.10.2008) erstmalig das Modell für das Quartier an der Stadtmauer in Bamberg. Das Projekt bietet ab Herbst 2011 Einzelhandel und Gastronomie über zwei Verkaufsetagen mit einer Gesamtnutzfläche von 11.000 Quadratmetern sowie 2.000 Quadratmeter für Büro- und/oder Wohnflächen.

Kleinteiliges Konzept für Bamberg

Mit dem Quartier an der Stadtmauer schafft Multi im Herzen der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Stadt Bamberg ein neues innerstädtisches Quartier zwischen Franz-Ludwig-Straße und Lange Straße. Charakteristisch für das Projekt ist ein offenes, kleinteiliges und straßenbildendes Konzept. Der offen gestaltete Durchgang zwischen den beiden frequenzstarken Bereichen - Lange Straße im Süden und Zentraler Busbahnhof im Norden- ermöglicht erstmalig ein Rundlauf, der die gesamte Innenstadt belebt. Der weitere Zugang zum Quartier von der Hellerstraße stärkt auch die angrenzenden Handelslagen und schafft neue Entwicklungspotenziale für das Umfeld.

Das kulturelle Erbe des Ortes, an dem unterirdisch die beiden Stadtmauern aus dem 13. und 15. Jahrhundert aufeinander treffen und sich die Mikwe des ehemaligen jüdischen Viertels befindet, wird Multi mit einer öffentlich zugänglichen „Kulturgrube“ im Projekt bewahren. „Multis Philosophie ist geprägt vom Respekt vor der Vergänglichkeit und gleichzeitig vom Willen zur Nachhaltigkeit. Multi entwickelt außergewöhnliche Projekte, die einmalig sind. Wir sind sicher, das uns dies in Bamberg mit dem Quartier an der Stadtmauer zusammen mit der Sparkasse Bamberg gelungen ist!“, erklärt Axel Funke.

Der Entwickler "Multi Development"

Multi Corporation ist eines der größten Immobilienunternehmen Europas, das über seine Tochtergesellschaften Multi Development, Multi Investment, Multi Asset Management und Multi Mall Management Projekte entwickelt und betreibt. Hierzu gehören Einkaufszentren, Bürogebäude und multifunktionale Projekte. Mit Unterstützung des Morgan Stanley Real Estate Funds V International kombiniert Multi Finanzstärke und Investitionsvermögen mit seiner langjährigen Erfahrung als Entwicklungsunternehmen von Projekten höchster Qualität. Multi ist in über 20 europäischen Ländern aktiv und unterhält Niederlassungen in 19 Städten.

Montag, 13. Oktober 2008

ALBA und Ulm ungeschlagen - Bamberg atmet auf

ALBA Berlin marschiert in der Basketball-Bundesliga weiter vorneweg, doch dahinter präsentiert sich die BBL in ihrer 43. Saison so ausgeglichen wie lange nicht mehr.

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Die hand eines Basketballspielers versucht einen Gegenspieler zu behindern.

Neben dem Titelverteidiger ist nach dem vierten Spieltag mit ratiopharm Ulm ein weiteres Team noch ungeschlagen, das vor der Saison niemand auf der Rechnung hatte. Während die Berliner bei den Köln 99ers mühelos 79:58 gewannen, setzte sich die Mannschaft von Trainer Mike Taylor gegen die hoch gehandelten Skyliners Frankfurt mit 66:63 durch. Vorerst beendet ist dagegen der Höhenflug der Giants Nördlingen, die im Spitzenspiel gegen die TBB Trier mit 68:74 verloren. Auch Vizemeister Bonn musste beim 71:77 gegen Quakenbrück einen Rückschlag hinnehmen, dagegen stoppten die Brose Baskets Bamberg mit dem ersten Saisonsieg in Paderborn (84:77) den freien Fall.

Das Starensemble aus der Hauptstadt kommt immer besser in Schwung und ließ den Kölnern, die erst am vergangenen Wochenende in Oldenburg ihren ersten Saisonsieg gefeiert hatten, keine Chance. Bester Werfer bei den Berlinern war der Ex-Kölner Aleksandar Nadjfeji (15 Punkte).

«Das Herz meiner Mannschaft war heute richtig groß», sagte Ulms Coach Taylor nach dem Sieg gegen Frankfurt. Der Halbfinalist des Vorjahres, bei dem Nationalspieler Konrad Wysocki an alter Wirkungsstätte in die Startformation zurückgekehrt war und mit 14 Punkten glänzte, hatte die Gastgeber am Rande einer Niederlage. Doch Spielmacher Pascal Roller verfehlte den letzten Dreier. «Wir waren nicht clever genug», meinte Wysocki.

Jubel in Ulm, Tristesse in Bonn. Nach gelungenem Saisonstart mit zwei Siegen unterlag der Vizemeister im heimischen Telekom Dome überraschend den bis dato schwächelnden Artland Dragons. «Wir waren heute zu Beginn vielleicht etwas zu überheblich», kritisierte Bonns Coach Michael Koch sein Team, in dem Earl Rowland als bester Werfer gerade einmal auf zwölf Punkte kam.

Große Erleichterung herrschte bei den Brose Baskets Bamberg. «Der Druck war sehr groß», gestand der neue Bamberger Trainer Chris Fleming nach drei Niederlagen zum Auftakt. Umso heftiger war die Freude nach dem verdienten Erfolg in Paderborn. «Ich bin sehr glücklich heute gewonnen zu haben. Das hat länger gedauert als erwartet», meinte Fleming.

Für den nächsten Paukenschlag sorgte Trier. Die Moselstädter, im vergangenen Jahr sportlich abgestiegen und nur dank einer Wildcard weiter in der Bundesliga, eroberten als erstes Team die kleine Hermann-Keßler-Halle von Nördlingen und fügten dem kessen Aufsteiger die Premieren-Niederlage bei. «Die sechs Punkte, die wir haben, sind gegen den Abstieg», meinte Nördlingens Coach Andreas Wagner gelassen.

Im Nordderby gewannen die Baskets Oldenburg bei den Eisbären Bremerhaven deutlich 89:75. Vor 7040 Zuschauern im Bremer AWD Dome, wohin die Eisbären erneut umgezogen waren, war Je'Kel Foster mit 23 Punkten der überragende Akteur bei den Niedersachsen. Zu einem Pflichtsieg (78:67) kamen die Walter Tigers Tübingen gegen das weiter sieglose Schlusslicht Gießen 46ers. EnBW Ludwigsburg besiegte die Phantoms Braunschweig knapp 62:61.

Sonntag, 24. August 2008

58. Sandkerwa in Bamberg


Gaumenfreude und Partystimmung in Bamberg

Das fünftägige Volksfest in den Gassen der historischen Altstadt zwischen dem Kaiserdom und dem malerischen "Klein-Venedig" an der Regnitz zählt zu den originellsten Festen Frankens. Bis zum Abschluss mit einem großen Feuerwerk auf dem Michaelsberg am Montag erwarten die Gastwirte und Schausteller rund 250.000 Besucher.
Am Freitagabend wird der traditionelle Kirchweihbaum mit einem Pferdegespann in die Stadt gefahren und dann vor der Kirche St. Elisabeth aufgestellt. Die Sandkerwa erinnert an die Weihe dieses Gotteshauses im Jahr 1354. Damals hatten es die Bamberger aus Platznot gewagt, auf dem sandigen Boden am Ufer der Regnitz eine Kirche zu bauen.

Zu den Höhepunkten der Sandkerwa gehören die italienische Nacht mit venezianischen Gondeln auf der Regnitz am Samstagabend und das traditionelle Fischerstechen am Sonntag. Dabei versuchen sich die Gegner mit langen Stangen gegenseitig von ihren Booten, den sogenannten Schelchen ins Wasser zu schubsen. Im Mittelpunkt aller fünf Tage stehen allerdings die Bierspezialitäten der zehn Bamberger Brauereien und lokale wie regionale Gaumenfreuden.
Historische Allianz zwischen Bier und Sand.

Oberbürgermeister Starke erinnerte beim Bieranstich an die „komplizierte historische Allianz“, die Bier und Sand in Bamberg eingegangen sind. Im Mittelalter hätten die Bamberger in einigen der sieben Hügel nach Sand gegraben, den sie zum Blankputzen von Messern und anderen Dingen nutzten.
Später hätten sie erkannt, dass sich nirgendwo das Bier so lange halten ließ, wie in den großen Stollen, die durch den Sandabbau entstanden sind. Von den vielen kühlen Kellern im Stephans- und Kaulberg rührt auch die hohe Zahl von Gaststätten zu Füßen des Domes. „Und deshalb geht man in Bamberg bekanntlich nicht in den Keller hinunter, sondern trinkt sein frisches Bier „auf den Kellern“, im Endeffekt also auch in einem Sandgebiet“, sagte Starke.

Bürgerentscheid zum Bamberger Weinberg

Bamberg Info

Am 16. November müssen sich die Bamberger entscheiden: Soll der Michaelsberg so bleiben wie er ist oder soll aus ihm ein Weinberg werden? Denn an diesem Tag findet der geforderte Bürgerentscheid statt, das wurde heute im Feriensenat beschlossen.

Zum Hindergrund: Anlässlich der Landesgartenschau 2012 plant die Stadt Bamberg die Weinbautradition am Michaelsberg wieder zu beleben. Doch eine Bürgerinitiative will das Projekt stoppen. Die Weinberg-Gegner reichten über 5000 Unterschriften für das Bürgerbegehren ein also knapp 2000 mehr als nötig. Am 24. September entscheidet der Stadtrat, ob es parallel ein Ratsbegehren gibt, das die Interessen der Stadt vertritt.

Mittwoch, 6. August 2008

Bürgerinitiative gegen Bamberger Weinberg

Pressemitteilung von: Nikos Wein- und Gourmetwelten
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(openPR) - Jetzt kommt wohl ein Bürgerentscheid über den geplanten Weinberg in der Bamberger Innenstadt. 5300 Bürger sind gegen den Weinberg, weil Obstbäume gefällt werden müssten.
Wie die Stadt Bamberg mitteilte, übergaben Vertreter einer Bürgerinitiative rund 5300 gesammelte Unterschriften im Bamberger Rathaus. Für den Bürgerentscheid sind nur 3240 Unterschriften notwendig.

Der Weinberg mit einer Größe von einem Hektar soll auf dem Gelände einer Streuobstwiese am Südhang des Michaelsbergs entstehen. Die Gegner nehmen besonders daran Anstoß, dass für das Vorhaben zwischen 50 und 80 Obstbäume gefällt werden müssten. "Wir befürchten zum einen hohe ökologische Belastungen und zum anderen eine Beeinträchtigung des Bamberger Stadtbildes", erklärte ein Sprecher der Bürgerinitiative. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, den Weinberg bis zum Jahr 2012 zu realisieren, wenn in Bamberg die Landesgartenschau stattfindet.

"Die Unterschriften müssen nun auf ihre Zulässigkeit geprüft werden", sagte ein Stadtsprecher. Dazu zählten Kriterien wie Wahlberechtigung und eine einheitliche Fragestellung. Ob es tatsächlich zu dem Bürgerentscheid kommt, soll in der Stadtratssitzung am 21. August besprochen werden.


Der Weinbau am Michaelsberg hat Tradition. Bis zur Verstaatlichung der fürstbischöflichen Weinberge im 19. Jahrhundert gehörten die meisten Weinberge in Bamberg zum Kloster St. Michaelsberg. Nach Angaben von Schützwohl hat sich der Stadtrat in der letzten Sitzung vor der Sommerpause um eine Einigung bemüht und die Verkleinerung der Anbaufläche angeboten. Zudem sollen dort lediglich für den biologisch-kontrollierten Weinanbau geeignete Dünge- und Spritzmittel zum Einsatz kommen. Die Weinbau-Gegner halten weiterhin am Bürgerentscheid fest. www.nikos-weinwelten.de

Nikos Wein- und Gourmetwelten
Boothstraße 3
12207 Berlin
Tel: 030/8431-4821
Fax: 030/8431-4820
Herausgeber: Niko Rechenberg

www.nikos-weinwelten.de

Nikos Wein- und Gourmetwelten sind das Genussportal mit Restaurant-Tipps, Weinverkostungen, Rezepten, Buchvorstellungen und online-Magazin. Mit Bar-Geschichten und Wasser 1x1. Plus täglich frischen Feinschmecker-News.

Auf dem Genussportal stehen mehr als 1000 Weine verkostet und bewertet aus dem Berliner Weinführer, sortiert nach Preisen, Punkten und Herkunft, dazu die passenden Rezepte von Fool for Food. Es hat derzeit monatlich rund 550.000 Zugriffe bei 20.000 Besuchen. Zur website: www.nikos-weinwelten.de

Niko Rechenberg ist Food-Journalist und schreibt für Gault Millau Magazin, Fine Weinmagazin, Slow Food Magazin und andere. Er ist Jury-Mitglied der Berliner Meisterköche. Bis 2007 war er Redakteur von Welt am Sonntag, Welt und Berliner Morgenpost.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Streit in Bamberg endet tödlich - Täter bereits geständig

Einen zunächst gemeldeten Unglücksfall mit einem Toten klärte die Kriminalpolizei Bamberg in nur zwei Tagen als vorsätzliches Tötungsdelikt. Zwei Täter wurden überführt, einer legte bereits ein Geständnis ab. Ein 68-jähriger Hausverwalter eines Mehrfamilienhauses in Gaustadt wurde am Montagmittag von einer Reinigungskraft tot in seiner Wohnung aufgefunden.

Die daraufhin verständigte Polizei und der hinzugerufene Notarzt konnten vor Ort zunächst weder die Todesart noch die Todesursache klären, weshalb der Kriminaldauerdienst eingeschaltet wurde. Die hinzugezogenen Ermittler vom Kommissariat für Tötungsdelikte zogen noch am Nachmittag einen Rechtmediziner aus Würzburg zur genaueren Begutachtung der Leiche hinzu. Dabei ergaben sich weitere Hinweise auf eine mögliche Gewalteinwirkung.

Endgültige Klarheit erbrachte schließlich die von der Staatanwaltschaft angeordnete Obduktion der Leiche am Dienstagvormittag bei der Rechtsmedizin. Am Tatort wurden eine intensive Spurensuche und Sicherung sowie umfangreiche Ermittlungen und Vernehmungen im Umfeld des Anwesens durchgeführt. Noch in der Nacht zum Dienstag zog ein 23-jähriger Mieter des Tatanwesens bei seiner Vernehmung mehr und mehr die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich. Er hatte auch Verletzungen an beiden Händen.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich dann folgender Sachverhalt dar:
Bereits offensichtlich in der Nacht vom Samstag zum Sonntag geriet der 23-jährige Mieter mit dem 68-jährigen Hausverwalter in einen zunächst verbalen Streit, der schließlich eskalierte und in Tätlichkeiten, Schlägen und Fußtritten gegen den 68-Jährigen ausartete. Dabei war auch ein 24-jähriger Bekannter des ersten Täters, der ebenfalls auf den 68-Jährigen einschlug. Erheblich verletzt stürzte der Hausverwalter zu Boden. Die Wehr- und Hilflosigkeit des Opfers nutzten die Täter aus und raubten dem Opfer Geld aus dem in seiner Hosentasche steckenden Geldbeutel. Den 68-jährigen ließen sie in seiner Wohnung liegen, hier erlag er den Folgen seiner Verletzungen.

Die beiden bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Täter werden heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Samstag, 19. Juli 2008

Sommerzeit ist Wild-Pinkler-Zeit

Weil sich unappetitliche Geschäfte am Rande von Großveranstaltungen häufen, weist die Stadt Bamberg auf die hohe Zahl öffentlicher Toiletten hin.

19 frei zugängliche WCs gebe es im Stadtgebiet, 7 davon im Zentrum. Das Verhältnis von öffentlichen Toiletten zu Bürgern und Touristen sei besser als in vielen anderen Städten.

Die Stadt Bamberg weist außerdem darauf hin, die WCs doch bitte im selben Zustand zu verlassen wie sie vorgefunden worden seien. Dann wären die Anlagen auch zu später Stunde noch sauber, mehr Menschen würden sie nutzen und eben nicht wild-pinkeln gehen. Wir schließen uns diesem Appell an und hoffen - in diesem Sinne - auf ein anständiges Bamberg zaubert an diesem Wochenende.

Übersicht der öffentlich gewidmeten Toiletten in Bamberg: am Maxplatz, am Kranen, in der Schützenstraße, am ZOB, am Georgendamm, am Alten Kanal/Stadtbad, am Dom/Alte Hofhaltung, in der Pfeuferstraße, in der Mußstraße, am Bahnhof, im Atrium, im Bootshaus, am Kunigundendamm, an der Marienbrücke, an der Jahnspitze, am Heinrichsdamm, in der Siechenstraße, am Friedhof und auf dem Volksparkgelände.
Geöffnet sind all diese öffentlichen Toiletten von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr.

Quelle Kanal 8

Bamberg.de.tl

Freitag, 18. Juli 2008

Bamberg - Deutschlands schönstes Kaufhaus

Händler aus Bamberg und Hallstadt starten Marketing-Initiative.

Die Einzelhändler der Städte Bamberg und Hallstadt haben auf ihren zurückliegenden Arbeitssitzungen ein gemeinsames Konzept erarbeitet, damit der Bamberger Wirtschaftsraum zukünftig als zusammenhängende Einkaufsstätte wahrgenommen wird.
Die von der Händlerschaft in den vergangenen Monaten dazu entwickelte Marketing-Kampagne soll, in Zusammenarbeit mit STRÖER Deutsche Städtemedien, insbesondere in den Städten platziert werden, die im erweiterten Einzugsgebiet der Einkaufsregion Bamberg liegen.

Bei der Entscheidung wo man einkauft, muss wieder die Einkaufsregion Bamberg erste Wahl werden, so Werner Bschorr vom Gewerbepark am Hafen. Klaus Stieringer vom Stadtmarketing Bamberg stellte auf der letzten Arbeitssitzung das innovative Marketingkonzept vor.
Die Werbekampagne Bamberg Deutschlands schönstes Kaufhaus bedient sich dabei bewusst der herausragenden Symbole der Region, um das einmalige Einkaufserlebnis im Zusammenhang mit den unverwechselbaren Alleinstellungsmerkmale der Einkaufsregion Bamberg zu betonen , so Klaus Stieringer.
Nach Angaben des Stadtmarketing Vorsitzenden Alfons Distler soll die Kampagne bewusst provozieren, weil die verwendeten Motive vom Bamberger Rathaus, Altstadt und Klein Venedig nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Handel in Hallstadt und Bamberg stehen .

In einem nächsten Schritt präsentieren die Händler aus Hallstadt und Bamberg ihre Marketingstrategie den Vertretern der Stadt Bamberg, Stadt Hallstadt und dem Landkreis Bamberg. Auch wenn die Kampagne zum überwiegenden Teil durch die Händlerschaft aus den Einkaufszentren, Hallstadt und Bamberg finanziert wird, hoffen die Unternehmensvertreter bei der anstehenden Umsetzung ihrer Idee auf die Unterstützung durch die Kommunen.

Die von der Bamberger Designerin Andrea Wörlein maßgeblich gestalteten Werbebotschaft, soll bereits zum Ende der Sommerferien und in der Weihnachtszeit Werbung für die gesamte Wirtschaftsregion Bamberg machen.

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